Dynamische Entnahme ("Kaufkraft-Erhalt") vs. Kapitalverzehr
Da Stefan Hofers Portfolio (angenommen 5% Rendite) nicht genug abwirft, um 5% Auszahlung PLUS 1.5% Erhöhung zu decken (Totalbedarf 6.5%), muss das Stammkapital langsam aufgebraucht werden.
| Alter | Jahr | Stefan Hofers "Rente" (steigend) | Kapital (Jahresende) | Status |
|---|---|---|---|---|
| 60 | Start | 27'500 CHF | 550'000 CHF | 100% Kapital |
| 65 | 5 | 29'613 CHF | 543'200 CHF | Kapital stabil |
| 70 | 10 | 31'904 CHF | 526'800 CHF | Leichter Verzehr |
| 75 | 15 | 34'372 CHF | 496'500 CHF | Verzehr nimmt zu |
| 80 | 20 | 37'031 CHF | 447'200 CHF | ~81% erhalten |
| 85 | 25 | 39'895 CHF | 372'500 CHF | ~68% erhalten |
| 90 | 30 | 42'981 CHF | 264'000 CHF | ~48% erhalten |
Annahmen: Portfolio-Rendite 5.0% netto p.a. (konstant), Inflation 1.5% p.a.
Die PK-Rente bleibt fix bei 26'460 CHF. Was ist die in 20 Jahren noch wert?
Den Inflationsausgleich einzubauen ist absolut sinnvoll und notwendig. Die Gefahr der schleichenden Geldentwertung wird bei Renten oft unterschätzt.
Die gute Nachricht: Da Stefan Hofer mit CHF 550'000 startet und 5% Rendite anpeilt, ist der "Preis" dafür verkraftbar. Selbst wenn Stefan Hofer sich jedes Jahr mehr auszahlt, hinterlässt er seinen Erben im Alter von 85 Jahren voraussichtlich immer noch ca. 370'000 CHF. Das ist ein sehr fairer Kompromiss zwischen "gut leben" und "etwas vererben".